Beschwerbung
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Beschwerbung des Monats:

Was macht BeschWerbung?

rehab republic e.V. zielt mit dem Projekt BeschWerbung auf eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Rolle der Werbung im öffentlichen Raum wie auch im individuellen Leben der Münchner*innen ab. Wir möchten Müncher*innen im öffentlichen Raum Gelegenheiten schaffen, mit den ständig und oft unbewusst auf sie einprasselnden Werbebotschaften in einen echten Dialog zu treten. Geplant ist die künstlerisch-kreative Aufarbeitung durch Elemente wie Performance und Straßentheater. Darüber hinaus beinhaltet das Projekt weitere Bildungselemente in Form von Workshops mit Schulen, aber auch außerhalb der klassischen Bildungsinstitutionen. Die Teilnehmer*innen erlangen Medienkompetenzen und setzen sich intensiv mit Werbung auseinander, können auf sie antworten und ihren Umgang mit Werbung und Konsum reflektieren.

Hintergrund der Kampagne

Etwa 3000 Werbungen begegnen uns täglich – auf Bildschirmen, Postern, Produkten und anderen Werbeflächen. Manchmal nehmen wir sie nicht bewusst wahr, ein anderes Mal sticht uns eine Botschaft oder ein Produkt besonders ins Auge. Werbung kommuniziert also ständig mit uns – porträtiert einen (Lebens-)Standard, der für alle erstrebenswert gemacht werden soll und der selbstredend mit dem Kauf des beworbenen Produkts verbunden ist. Als Menschen, die U-Bahn fahren, Zeitung lesen, im Internet surfen oder einfach nur durch die Stadt spazieren, sind wir meist nur passive Empfänger dieser Werbebotschaften – wir haben kaum Optionen, darauf zu antworten, die Botschaften öffentlich zu hinterfragen oder kritische Fragen dazu zu äußern. Werbung vermittelt uns Normen und Tatsachen, auf die wir höchstens indirekt durch unser Konsumverhalten reagieren können. Dabei bleiben essentielle Fragen unberührt, weil es für sie keine Plattform gibt: Wie präsent darf Werbung im öffentlichen Raum sein? Welche Impressionen sollen das Stadtbild prägen – Kultur, Architektur oder Werbung? Wie muss Werbung als solche deklariert werden?

Welche Normen transportiert Werbung - wie formt Werbung hierdurch unbewusst unsere Weltvorstellungen? Diese betreffen die Präsenz und Verbreitung von Werbung, den Inhalt und Wahrheitsgehalt der Werbebotschaften sowie die Gültigkeit von impliziten Normen. Kurzum: Aktuell erreichen uns Werbebotschaften in einer Einbahnstraße, der wir wenig entgegensetzen können.

Die BeschWerbung wird diese Situation aufbrechen und neue Wege des Dialogs und Nachdenkens über Werbung ermöglichen.

Werbung bedeutet Ressourcenverbrauch

Klimawandel, Plastik im Meer und großer Verbrauch von Flächen und Ressourcen - all das ist eine Folge des stetig steigenden Konsums, der durch Werbung befördert wird. Nicht zuletzt ist Werben auch direkt eine Belastung für unsere Umwelt: Tonnen von Papier und Kunststoff werden verbraucht sowie massenhaft Energie durch die Produktion von Werbung und beleuchteter Reklamen verschwendet.

Unsere langfristige Vision:
„In unserer Stadt leben Menschen, die reflektiert mit Werbung umgehen. In einem öffentlichen Diskurs findet München einen kritischen Umgang mit Werbung.“

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